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:: Weiße Kohte in den USA



:: Tag 1

 

Der Flug war anstrengend, aber am Ende nach annähernd 24 Stunden Reisezeit (gerechnet ab Abfahrt zuhause) landete unser Flugzeug mit ca. 30 min. Verspätung in Chattanooga. Wir hatten ja in Charlotte schon einen ersten Eindruck von den Wetterverhältnissen hier drüben bekommen: verdammt warm und eine höllische Luftfeuchtigkeit! Aber das alles war erträglich und überdeckt von Wiedersehensfreude auf allen Seiten. Einfach geil, nach einem Jahr Leute wiederzutreffen, zu denen man sonst nur über facebook Kontakt halten konnte. Abends ging es bei Kevin zuhause dann noch in den Pool und die Jungs hatten viel Spaß mit diversen Spielzeugen die lustige Geräusche machen können. Spielzeug für 4-7jährige ist eben auch für 15-30jährige prima geeignet!

 

 

 









:: Tag 2

 

Erstmal ausschlafen war das Motto des Tages, gefolgt von einem opulenten Brunch, den Steve auf der Terrasse für uns zusammenbrutzelte. Gegessen wurde natürlich im klimatisierten Haus - ihr versteht schon, Krone, Zacken und so... Nachmittags sind dann fast alle shoppen gefahren, nur der alte Sack wollte lieber auf dem Sofa chillen und USA gegen Ghana gucken um 14.30 Uhr. Der Rest des Tages war dann Pool plantschen, Wii spielen und weiteres Kinderspielzeug finden und natürlich ausgiebig benutzen, dann nochmal in den Pool und irgendwann schlafen. Schließlich wollten wir ja am nächsten Tag nach Skymont aufbrechen - und natürlich wollten wir noch zumindest die erste Halbzeit von Deutschland gegen England sehen. Mehr ist nicht drin, weil wir um 10.45 Uhr los müssen um Troop 82 an der Harrison United Methodist Church zu treffen. Und das Spiel geht um 10 Uhr los...









:: Tag 3

 

Bis zum 2:0 war es der Hammer, nach dem 2:1 und dem nicht gegebenen 2:2 (Gottseidank gibts den Chip im Ball noch nicht) wurde es ja dann doch noch ein wenig kribbelig. Aber im Auto hoch nach Skymont (noch eine Stunde mehr Zeitumstellung) konnten wir das Spiel im Radio weiter hören. Was ein Hammer!!! 4:1!!! Wat is dat geil! Dann in Skymont die Standards: Medical Check, Swimcheck, einrichten und das mit Abstand beschissenste Opening Campfire das ich je gesehen habe! Und ein paar waren das schon...

Naja, geschenkt. 22.00 Uhr Nachtruhe im Camp, morgen geht's los mit den Merit Badge Classes. Hoffentlich haben die Kinder Spaß. Aber da habe ich eigentlich relativ wenige Bedenken - läuft alles...

 

 









:: Tag 4

 

Der vierte Tag in den USA war der erste Programmtag in den Merit Badge Classes, d.h. die Jungs und Mädels sind zum ersten mal zum Programm gegangen. Alle hatten je Climbing und entweder Shotgun Shooting oder Rifle Shooting. Allerdings war das ganze noch mit einer begrenzten Menge an Action verbunden, da es in Climbing primär um Knoten und so und bei den Shooting-Aktivitäten um Sicherheitsfragen im Umgang mit Waffen ging - also hauptsächlich Theorie. War aber kein Problem, scheint nicht zu langweilig zu sein und die Verständigung ist scheinbar auch kein Problem. Abends gab es auch noch eine kurze Abkühlung in Form eines netten kleinen Regengusses (sehr nice!). Apropos Knoten: Consti hat aus Schonungsgründen auf Climbing verzichtet und lernt jetzt fleißig Pioneering (Lagerbauten, Knoten und Bünde). Wenn wir nach hause kommen, ist sie dann Hardcore-Pfadfinderin. Und das als Wolfsburgerin!

 









:: Tag 5

 

Tag 2 in den Merit Badge Classes. Endlich schießen und klettern (oder noch mehr Knoten und Seil machen für Consti). Und unsere Kinder haben es geschafft, nachhaltigen Eindruck beim Staff zu hinterlassen: Kenneth hat den Beweis angetreten, dass Computerspiele offensichtlich doch etwas nützen - 24 von 25 Tontauben abgeschossen. BÄÄÄÄÄM! Beim klettern (den Tower hoch) sind einige wohl auch heftig abgegangen und waren deutlich schneller oben als ihre übergewichtigen amerikanischen Freunde (Ja, ich mag Klischees!). 

Außerdem hab ich mal meine Beziehungen spielen lassen und arrangiert, dass wir alle am Freitag noch mal eben in den Hochseilklettergarten dürfen. Wird bestimmt witzig! Kurz und gut: Alles spitze und mit scharfer Munition rumballern scheint ein Riesenspaß zu sein - solange man dafür sorgt, dass auch die Sicherheit nicht zu kurz kommt.










:: Tag 6

 

Ist noch nicht vorbei, kommt irgendwann morgen Vormittag (bei euch also eher Nachmittag)